Tarifbewegung Metall- und Elektroindustrie 2026 700 Beschäftigte im GLC beteiligen sich an Warnstreik

Rund 700 Beschäftigte des Mercedes-Benz GLC in Germersheim haben sich am Warnstreik der IG Metall beteiligt. Mit einer lautstarken Demonstration über das Werksgelände und einer kämpferischen Kundgebung vor dem Werkstor machten sie deutlich: Das unzureichende Angebot der Arbeitgeber reicht nicht aus.

Warnstreik GLC

4. November 2026 4. November 2026


Ein deutliches Signal an die Arbeitgeber sendeten die Beschäftigten des Mercedes-Benz GLC in Germersheim: Rund 700 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich am Warnstreik der IG Metall und machten ihren Unmut über das bisherige Tarifangebot der Arbeitgeber unmissverständlich deutlich.

Mit einer lautstarken Demonstration zogen die Streikenden über das Werksgelände bis vor das Werkstor, wo die zentrale Kundgebung stattfand. Die Stimmung unter den Beteiligten war kämpferisch und entschlossen. Immer wieder wurde deutlich, dass die Beschäftigten nicht bereit sind, das unzureichende Angebot der Arbeitgeber zu akzeptieren.

Auf der Kundgebung sprachen Marc Tinger, Julian Theiß und Zilan Kizilates von der IG Metall Landau. Sie machten deutlich, dass die Beschäftigten angesichts steigender Lebenshaltungskosten und hoher Anforderungen im Arbeitsalltag einen fairen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung verdienen. 

Auch die Betriebsratsmitglieder India Weiler, Martin Dolny und Normen Eßwein richteten klare Worte an die Arbeitgeberseite: Schluss mit Hinhaltetaktik und Abbaudrohungen!

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich entschlossen, den Druck auf die Arbeitgeber weiter zu erhöhen, falls in den Verhandlungen kein deutlich verbessertes Angebot vorgelegt wird. 

Zum Abschluss des Warnstreiks zeigten die Beschäftigten den Arbeitgebern und ihrer Verweigerungshaltung symbolisch die rote Karte. Damit machten sie deutlich, dass das bisherige Angebot nicht akzeptabel ist und die Forderung nach 5 Prozent mehr Geld weiterhin mit Nachdruck verfolgt wird.